17.05.2006

Die Jahresperformance von US Equity-REITs betrug zum Ende des ersten Quartals 2006 für US Equity-REITs 39%. Zum Vergleich: Alle Immobilienwerte weltweit erreichten 13 %, der Auswahlindex S&P 500 kam auf 12%, globale Aktien auf knapp unter Null und High Yield Bonds auf rund 7%. Die US-REITs haben also auch zu Jahresbeginn 2006 viele Kapitalmarktsegmente deutlich abgehängt – und das trotz einer bereits mehrjährigen Outperformance und trotz einer Phase mit dürftigen durchschnittlichen Ertragswachstum beim einzelnen REIT. Denn aus fundamentaler Sicht stand bis in das vergangene Jahr hinein längst nicht alles zum Besten: Viele US-REITs weisen erst seitdem wieder steigende Vermietungsgrade aus, die Mieten haben sich 2005 mancherorts zum ersten Mal seit sechs Jahren nach oben entwickelt.

Fundamentale Faktoren wie diese sind für die Manager von Pensionskassen und Fonds die wichtigste Triebkraft für die Bewertung eines REITs. In einer Umfrage aus dem Jahr 2005 nannten die Professionals das Zinsniveau als zweitwichtigstes Kriterium, an dritter Stelle rangiert das Angebot an neuem Kapital. Der kontinuierliche Zufluss von frischen Mitteln aus anderen Asset-Klassen und von neuen Investorengruppen spielt tatsächlich eine wichtige Rolle für die Bewertung von REITs und ist einer der Gründe für die anhaltende Hausse.

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