12.09.2012

Der neue Verband werde die Interessen von 12.800 Immobilienunternehmen vertreten, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Die offizielle Gründung werde auf der Expo Real am 8. Oktober in München erfolgen, erster Präsident soll der bisherige Chef des Bundesverbands Freier Immobiien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Walter Rasch, werden. Rasch sitzt auch der Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) vor, zu der sich vor einigen Jahren bereits einige Immobilienverbände zusammengeschlossen hatten. Neben BFW und BSI sollen auch derZentrale Immobilien Ausschluss (ZIA), der GdW Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der Immobilienverband Deutschland (IVD), der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp), der Ring Deutscher Makler (RDM) und der Verband geschlossener Fonds (VGF) an der Gründung des Dachverbands beteiligt sein.

Der BDI werde ein „sichtbares Zeichen der neuen Geschlossenheit“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner, einer der Initiatoren des Dachverbands. Er solle der Branche eine einheitliche Stimme geben und ihre Interessen gegenüber der Politik artikulieren. Zudem könnten Herausforderungen wie die Energiewende oder die Finanzkrise nur gemeinschaftlich bewältigt werden, unterstreicht GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Die zersplitterte Verbandslandschaft der Immobilienwirtschaft ist immer wieder ein Diskussionspunkt in der Branche gewesen. Sie wurde häufig als ein Grund dafür angsehen, dass die Immobilienwirtschaft insbesondere von der Politik nach eigener Wahrnehmung nicht so stark beachtet wurde, wie es ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft eigentlich zukomme.

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