30.07.2013

Immobilienklima im Sommerhoch

Die Experten der Immobilienbranche blicken positiv in die Zukunft und auch in den einzelnen Teilsegmenten verbessert sich das Erwartungsklima deutlich. Einzig die Immobilienkonjunktur gibt leicht nach.

Nach der aktuellen Monatsbefragung der Deutschen Hypo verbessert sich das Erwartungsklima der Branche spürbar um 1,1 Prozent auf 122,5 Zählerpunkte. Der Zuwachs resultiert aus einer Zunahme von Investmentklima (+ 1,8 Prozent) und Ertragsklima (+ 0,3 Prozent). Nach Expertenmeinung wird dabei vor allem das Investmentklima prägend für die weitere Entwicklung sein. Treiber des Sommerhochs, so die Deutsche Hypo, sind neben dem niedrigen Zinsniveau und der guten EZB-Liquidität die robusten deutschen Konjunkturaussichten.

Unter den einzelnen Immobiliensegmenten führt das Industrieklima mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 123,0 Zähler das Feld der Zuwächse an. Dahinter folgt das Büroklima, das um 2,3 Prozent auf 108,8 Punkte ansteigt. Auch das Wohnklima legt leicht um 0,3 Prozent auf 164,3 Punkte zu. Einzig das Handelsklima verzeichnet einen marginalen Rückgang um 0,03 Prozent auf 117,5 Punkte. Während damit der Abwärtstrend beim Industrieklima gestoppt wurde, konnte das Handelsklima seine positive Entwicklung der letzten Monate nicht fortsetzen.

Die Kennzahl der Immobilienkonjunktur konnte ihren Höchstwert des letzten Monats nicht weiter verbessern. Sie fiel um 1,1 Prozent auf 225,3 Punkte, bleibt damit aber dennoch auf einem weiterhin hohen Niveau.

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