20.02.2012

Die gegenwärtige Steuerstruktur belaste noch immer zu stark den Faktor Arbeit, mit negativen Folgen für die wirtschaftliche Perspektive, heißt es im aktuellen OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland. So könne eine Reduzierung der Lohnnebenkosten unter anderem  zu einer Senkung der Arbeitslosigkeit führen.
Daher regt die OECD an, die Steuern auf unbewegliches Vermögen und Verbrauchssteuern zu erhöhen um die Steuerstruktur nachhaltiger zu gestalten. Immobilien tragen demnach hierzulande derzeit lediglich ein Prozent zum Gesamtsteueraufkommen bei, während es im OECD-Schnitt drei Prozent seien.
Eine Erhöhung der Immobiliensteuern schaffe eine stabile Quelle für die Kommunalfinanzierung und habe zudem kaum negative Auswirkungen auf das Wachstum, so der Bericht. Darüber hinaus schlagen die Experten auch eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes und die Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuersätze vor. Drucken Zurück zur Übersicht