12.09.2012

Keine Immobilienblase

Lediglich in Metropolen bestehe ein punktuelles Risiko der Überhitzung. So seien im Jahr 2011 zwar die Preise für Wohneigentum um 2,4 Prozent teurer gewesen, die Kaufkraft der Privathaushalte habe jedoch um 3,3 Prozent zugelegt. Wohneigentum ist damit real erschwinglicher geworden, so die Deutsche Hypothekenbank . Darüber hinaus zeigten auch Wohnungspreise und Mieten eine unterschiedliche Entwicklung, die gegen eine Immobilienblase spreche. Während Reihenhäuser im Vergleich zu den Mieten etwas teurer wurden, sind Eigentumswohnungen günstiger geworden. Die in den letzten drei Jahren angezogenen Wohnimmobilienpreise bildeten daher vielmehr die „realwirtschaftliche Knappheit am Markt“ ab, so Prof. Dr. Günther Vornholz, Leiter Markt-Analyse bei der Deutschen Hypo.
Laut der Studie bestehe höchstens in den Metropolen die Gefahr einer Überhitzung des Marktes. Hier könne es zu einer steigenden Nachfrage mit spekulativen Zügen kommen, die durch die günstigen Finanzierungskosten und Unsicherheit hinsichtlich alternativer Anlageprodukte gefüttert werde.

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