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02.02.2010

Deutsche Euroshop bringt Kapitalerhöhung durch

Der Spezialist für Einkaufszentren nimmt 123 Millionen Euro ein, die zur Finanzierung des jüngsten Zukaufs eingesetzt werden sollen.

Bis zum Ende der Angebotsfrist am 29. Januar hätten die Aktionäre alle  angebotenen 6,3 Millionen neue Aktien durch Ausübung ihrer Bezugsrechte gezeichnet, so das Unternehmen. Die Transaktion war demnach insgesamt 4,9-fach überzeichnet. Das Angebot zum Aktienkauf richtete sich ausschließlich an Altaktionäre der Gesellschaft.
Mit der Anlagegesellschaft des Großaktionärs Otto Familie hatte die Deutsche Euroshop vorab vereinbart, dass diese von den übrigen Aktionären nicht gekaufte Aktien im Rahmen eines Überbezugsrechts übernimmt. Insgesamt wurden nach Unternehmensangaben 25,3 Millionen Aktien zum Überbezug angemeldet. Da lediglich rund 570.000 Anteilsscheine zum Überzug zur Verfügung stehen, wird jede entsprechend angemeldete Nachfrage zu rund 2,3 Prozent bedient.
Der Deutsche Euroshop AG fließt aus der Kapitalerhöhung ein Bruttoemissionserlös von rund 123 Millionen Euro zu. Der Emissionserlös soll nach Darstellung des Unternehmens vorrangig zur Finanzierung des Anfang Januar 2010 vereinbarten Erwerbs des A10 Centers in Wildau bei Berlin verwendet werden.
 „Wir sehen in der hohen Aufnahmequote einen deutlichen Vertrauensbeweis unserer Aktionäre und des Kapitalmarkts in die Strategie und Zukunft der Deutsche Euroshop“, wird Finanzvorstand Olaf Borkers in der Pressemeldung des Unternehmens zitiert. Vorstandssprecher Claus-Matthias Böge sieht demnach in der gewählten Form der Bezugsrechts-Kapitalerhöhung einen guten Weg, „unseren vielen treuen Altaktionären die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Kapitalerhöhung einzuräumen“.
Die Kapitalerhöhung soll bis zum 3. Februar 2010 in das Handelsregister eingetragen sein. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der Gesellschaft auf 44.114.578 Stück. Gemeinsame Konsortialführer der Transaktion sind die Commerzbank und die DZ Bank.

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