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03.03.2010

Colonia wieder mit deutlicherem Gewinn

Die auf Wohnimmobilien fokussierte Gesellschaft erwirtschaftete nach vorläufigen Zahlen 2009 einen Gewinn von 9,0 Millionen Euro.

Die Kölner Immobilien-AG erzielte im Geschäftsjahr 2009 auf der Grundlage vorläufiger Zahlen Nettomieteinnahmen in Höhe von 59,1 Millionen Euro, die trotz des Verkaufs von rund 1.000 Wohneinheiten das Vorjahresniveau (60,3 Millionen Euro) fast wieder erreichten. Die Mieterhöhungen und die Optimierung der Bewirtschaftungskosten führten zu einem Anstieg des Mietergebnisses (NOI) von 31,1 Millionen auf 42,0 Millionen Euro. Im Bereich Asset Management sorgten die Restrukturierungsaufwendungen und das zurückgegangene Transaktionsgeschäft erneut für einen Verlust von 1,2 Millionen Euro.

Die Verwaltungskosten lagen mit 11,7 Millionen Euro um 44,2 Prozent unter denen des Vorjahres (20,9 Millionen Euro). Durch die gesenkten Finanzierungskosten und die teilweise Neustrukturierung von Darlehen verbesserte sich das Finanzergebnis von –35,9 Millionen auf –26,5 Millionen Euro. Der Marktwert der konzerneigenen Immobilien entwickelte sich 2009 den Unternehmensangaben zufolge stabil mit einer leichten Aufwertungstendenz. Das operative Betriebsergebnis vor Finanzierungsaufwendungen (EBIT) kehrte deshalb mit 35,4 (Vorjahr: –58,5) Millionen Euro wieder in den positiven Bereich zurück.

Das um Veränderungen des Marktwertes der Immobilien bereinigte Ergebnis (EBITDA) betrug im vergangenen Jahr 32,7 (Vorjahr: 12,7) Millionen Euro. Unter dem Strich verblieb ein Konzernergebnis nach Steuern von 9,0 Millionen Euro nach einem Verlust von 82,9 Millionen Euro im Vorjahr. Colonia Real Estate verbesserte die Eigenkapitalquote von 24,3 Prozent auf 28,0 Prozent zum 31. Dezember 2009.

Das Management der Immobilien-AG sieht sich angesichts der positiven operativen Entwicklung des Immobilienbestands, der realisierten Senkung der Verwaltungskosten und der stabilen Finanzierungsstruktur gut für das laufende Geschäftsjahr 2010 aufgestellt, um die Chancen am deutschen Immobilienmarkt erfolgreich zu nutzen. Der kontinuierliche Abbau des Leerstands und die steigenden Mieteinnahmen sollten nach Ansicht des Vorstands zu einer zunehmenden Verbesserung des Cash Flows und zu einer langfristigen Wertsteigerung führen.

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