08.03.2010
Spitzenreiter Offene Immofonds
Unter den Publikumfonds in Deutschland haben die Offenen Immobilienfonds im Januar 2010 am stärksten zugelegt.
Netto sammelten die Offenen Immobilienfonds im Januar dieses Jahres laut Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) 1,7 Milliarden Euro an frischen Anlegergeldern ein; im Dezember 2009 waren es 0,6 Milliarden Euro und im Januar 2009 knapp 0,8 Millionen Euro gewesen. Damit führten sie im ersten Monat dieses Jahres die BVI-Absatzliste der Publikumsfonds an, die insgesamt 3,7 Milliarden Euro einsammeln konnten; im Dezember vorigen Jahres war das Mittelaufkommen der Publikumsfonds netto um 1,2 Milliarden Euro gesunken, während es im Januar 2009 noch um insgesamt knapp 8,9 Milliarden Euro gestiegen war.
Unter den fünf Offenen Immobilienfonds mit den höchsten Mittelzuflüssen verbuchten die Fonds der DekaBank Gruppe die stärkste Zunahme mit netto 460,2 Millionen Euro, gefolgt von den Immobilienfonds der Deutschen Bank mit 394,9 Millionen Euro, der Union Investment Gruppe mit 325,6 Millionen Euro, der Commerz Real Estate Gruppe mit 258,2 Millionen Euro und der SEB Gruppe mit 94,7 Millionen Euro.
Insgesamt stiegen die Netto-Mittel der Asset-Management-Branche laut BVI-Erhebung im Januar 2010 um 14,1 Milliarden Euro, nachdem es im Dezember 2009 ein Plus von rund 10,8 Milliarden Euro gewesen war; im Januar 2009 hatten die Fondsgesellschaften insgesamt 19,4 Milliarden Euro an neuen Anlegergeldern auf sich vereinen können. Von dem 14-Milliarden-Euro-Zufluss zum Jahresauftakt 2010 entfielen 10,4 Milliarden Euro auf das institutionelle Geschäft im Rahmen von Spezialfonds (6,9 Milliarden Euro) und Vermögen außerhalb von Investmentfonds (3,5 Milliarden Euro).
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