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10.03.2010

IVG Immo reduziert den Verlust

Wertanpassungen bei den Bestandsimmobilien und Entwicklungsprojekten belasteten das Ergebnis des Immobilienkonzerns auch im Gesamtjahr 2009 stark.

Die Bonner erzielten 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 838,8 Millionen Euro und damit 37,8 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Insbesondere die Fertigstellung und der Verkauf einer Immobilie in Italien und die Vermietungsleistungen für den IVG Kavernenfonds sorgten für den Anstieg der Umsatzerlöse.

Trotz der abermals notwendig gewordenen Marktwertanpassungen konnte IVG Immobilien ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 64,1 Millionen Euro erzielen, nach einem negativen EBIT von 98,6 Millionen Euro im Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Marktwertänderungen erzielten die Bonner ein operatives Ergebnis von 216,9 (Vorjahr: 722,0) Millionen Euro.

Die Marktwertänderungen mussten in verschiedenen Bereichen vorgenommen werden. Der Immobilienkonzern führt die Wertänderungen vor allem auf die Finanz- und Wirtschaftskrise und die damit einhergehenden weiteren negativen Entwicklung der Marktwerte von Bestandsimmobilien (Ergebniseffekt: –194,2 Millionen Euro) im Segment Real Estate zurück.

Dem stand der positive Effekt der erstmaligen Fair Value-Bilanzierung der Kavernen im Bau (Ergebniseffekt: +197,0 Millionen Euro) entgegen. Das Management wies zudem darauf hin, dass auch Überschreitungen der Baukosten im Segment Development mit –166,9 Millionen Euro negativ zu Buche schlugen. Die Belastungen aus Wertänderungen summierten sich im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt auf –152,8 Millionen nach –820,6 Millionen Euro im Jahr 2008.   

IVG Immobilien konnte durch die Verbesserung des Zinsergebnisses und die Reduzierung sowohl der Verbindlichkeiten als auch der Wertberichtigungen auf Finanzanlagen das Finanzergebnis von –398,5 Millionen auf –253,4 Millionen Euro verbessern. Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis in Höhe von –158,0 (Vorjahr: –451,7) Millionen Euro.

IVG Immobilien bewertet den Abbau des Konzernverlustes als Zeichen „eines deutlichen Aufwärtstrends“; er zeige die ersten Erfolge des 2009 initiierten Restrukturierungsprogramms. Die Immobilien-AG senkte den sonstigen betrieblichen Aufwand 23,1 Prozent auf 137,4 Millionen Euro. Angesichts des Verlusts auf der Einzelschlussebene der IVG Immobilien AG nach HGB soll an die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende ausgeschüttet werden.

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