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21.07.2010

Investitionen: Mehr Handel, weniger Hotel

Analysen von Maklerfirmen weisen für das erste Halbjahr 2010 ein steigendes Transaktionsvolumen bei Einzelhandelsobjekten. Hotels waren dagegen zumindest in Deutschland weniger gefragt.

Jones Lang La-Salle hat für das erste Halbjahr 2010 ein Investitionsvolumen in europäische Einzelhandelsimmobilien in Höhe von 10,6 Milliarden Euro ermittelt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 hat sich damit das Transaktionsvolumen mehr als verdoppelt. Auf Deutschland entfielen rund 3,2 Milliarden Euro Volumen, davon 2,3 Milliarden im ersten Quartal und knapp 900 Millionen Euro im zweiten Quartal, berichtet der Informationsdienst „Thomas Daily“. In Großbritannien wurden demnach rund 3,4 Milliarden Euro in Einzelhandelsobjekte investiert. Mit 72 Prozent entfiel der Löwenanteil des Gesamtinvestitionsvolumens auf Shopping-Center.
Bei Hotels haben Investoren in Deutschland in der ersten Jahreshälfte 2010 weniger stark zugegriffen als noch im selben Zeitraum des Vorjahres. Das Maklerhaus Colliers meldet für einen Rückgang des Transaktionsvolumens um 15 Prozent auf rund 197 Millionen Euro. Allerdings haben die Researcher des Maklers steigende Aktivitäten internationaler Investoren festgestellt. Im Mittelpunkt des Interesses aller Anleger standen demnach so genannte Low-Budget-Hotels, also Häuser der unteren Preiskategorie. Wichtigste Käufergruppe waren eigenkapitalstarke Investoren wie offene oder geschlossene Immobilienfonds.  

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